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26. Dezember 2006

Around Taupo

Tongariro Crossing

Tongariro

Mt. Ruapehu, Mt. Ngauruhoe und Mt. Tongariro (von links)

Auf der Suche nach Schnee am 24. Dezember machten wir das Tongariro Crossing. Wir wussten nicht recht, was uns erwarten wuerde, weil wir verschiedenstes gehoert hatten: Das Crossing sei ausserordentlich streng oder es koenne bitter kalt werden. Da die Wetterprognosen vielversprechend zu sein schienen, “mostly fine”, waren wir zuversichtlich. Trotzdem ruesteten wir uns fuer jedes Wetter und packten unsere warmen und regenfesten Kleider ein.
Gespannt wanderten wir fruehmorgens los. Der Himmel war noch bewoelkt, was fuer Neuseeland, auch an einem schoenen Tag, nichts Aussergewoehnliches ist. Wir kamen schnell voran. Ebenso schnell verdichteten sich jedoch die Wolken. Im steilsten Anstieg begann es zu regnen, anfangs nur schwach, je hoeher wir stiegen, desto mehr regnete es und desto staerker pfiff uns der Wind um die Ohren. Als wir die offene Passage zwischen dem Mount Ngauruhoe (Mordor in “Herr der Ringe”) und dem Mount Tongariro ueberquerten, waren wir dem Wind und Regen endgueltig ausgeliefert. Unsere triefend nassen Hosen klebten kalt an den Beinen und der Wind peitschte uns erbarmungslos vorwaerts :mrgreen: .

(Nein, diesem Hundswetter wollten wir unsere Kamaras nicht aussetzen, ergo keine Photos. In diesem Grau in Grau haettet ihr sowieso nichts erkennen koennen, wie wir auch nicht :roll: .)

So nahmen wir den letzten Anstieg zum Red Crater in Angriff. Wenigstens hoerte es auf zu regnen. Unsere nassen Hosen waren vom Wind innerhalb weniger Minuten wieder getrocknet. Ein schmaler Grat fuehrte uns dem Red Crater entlang. Bei einer Windgeschwindigkeit um 80km/h hatten wir alle Muehe das Gleichgewicht zu behalten. Endlich fanden wir den ersehnten Weihnachtsschnee ;-) : Schneeregen setzte ein!

Tongariro_C_1

Bei diesen Temperatur- und Windverhaeltnissen verwandelten sich die Markierungspfosten in Eispfosten und Berggaenger zu Marsmenschen oder so… ;-)

Tongariro_C_4

 

Beim Abstieg zu den Emerald Lakes waren wir dem Wind wenigstens nicht mehr ganz so stark ausgesetzt und die Sicht verbesserte sich soweit, dass wir die Emerald Lakes immerhin sehen konnten.

Tongariro_C_2

Mit dem weiteren Abstieg verbesserte sich auch das Wetter. Als wir unser Ziel erreichten, war der Himmel stahlblau und die Sonne brannte uns auf den Pelz - eben “mostly fine”.

 

Orakei Korako

Unser letzter Ausflug in Neuseeland fuehrte uns nochmals in ein vulkanisch aktives Gebiet nach Orakei Korako.

Orakai_1

 

Orakai_2

Ruatapu Cave

Am Grund dieser Hoehle liegt ein tuerkisblauer, warmer See, in welchem man sogar seinen Schmuck reinigen kann.


23. Dezember 2006

Waikato

Ruapuke Beach

Ruapuke_Beach_1

 

Ruapuke_Beach_2

 

 

Kawhia & Te Puia Hot Springs 

Kawhia_3

Ausgeruestet mit einem Spaten machten wir uns in Kawhia auf den Weg zum Strand.

 

Kawhia_1

Voller Elan pudelten wir uns bei Ebbe einen eigenen Thermalpool. Schaufelte man am richtigen Ort, fuellte sich das Loch von unten mit geothermal aufgeheiztem Meerwasser.

 

Kawhia_4

Es ist schon ein unglaubliches Phaenomen am Meer in den Sand sitzen und ein Thermalbad nehmen zu koennen.


21. Dezember 2006

The Forgotten World Highway…

Forgotten_World_Hwy

…diese Landschaft scheint wirklich zu einer vergessenen Welt zu gehoeren.

 

Die Republik Whangamomona

Whangamomona_2

Whangamomona ist ein kleiner Ort auf der Nordinsel Neuseelands und liegt auf dem “Forgotten World Highway”. Der Name dieser Hauptstrasse koennte treffender nicht sein. Sie windet sich durch ein huegeliges, kaum bewohntes Gebiet und erstreckt sich ueber eine Laenge von 155km auf und ab, links und rechts. Nun aber zurueck zur Republik, Whangamomona ist ein Ort mit 30-40 Einwohnern. Im Jahre 1989 wurde der Ort von der Region Taranaki zur Nachbar-Region Wanganui umgeschrieben. Aus Protest dagegen hat sich das Oertchen am 15. Januar 1989 zur unabhaengigen Republik erklaert. Seither feiert die Republik alle zwei Jahre ihren Unabhaengigkeitstag, wobei dann auch gleich der Praesident fuer die naechsten zwei Jahre gewaehlt wird. Ein- und Ausgangs von Whangamomona gibt es richtige Grenzposten und im Hotel, welches unter anderem auch als Gemeindehaus dient, haben wir uns die Einreise mit dem Republik-Stempel quittieren lassen :wink: .

Whangamomona_1

Zollhaeuschen

 

Whangamomona_3

 

 

Bridge to Somewhere

Nach 25km Schotterstrasse ins “Juhee” hinaus erreichten wir “the Bridge to Somewhere”.

Bridge_Somew

Die Verbindungsstrasse zurueck zum Forgotten World Highway wurde vor ein paar Jahrzehnten durch ein Unwetter zerstoert und nicht wieder Instand gestellt, weil die Unterhaltungskosten der Strasse zu diesem verlassenen Ort zu hoch waeren. Wohl oder uebel mussten wir die selben 25km Schotterpiste wieder zurueckfahren :mrgreen: .


20. Dezember 2006

Taranaki

Cape Egmont

Nachdem wir schon von einigen Cape’s berichtet haben, zeigen wir euch auch einmal einen der vielen malerischen Leuchttuerme ;-)

Cape_Egmont 

 

 

Auf den Spuren des letzten Samurai…

Mount_Taranaki

Mount Taranaki diente Aufgrund seiner verblueffenden Aehnlichkeit zum Mount Fiji als Kulisse im Film “The Last Samurai”.


19. Dezember 2006

Around Wanganui

Wanganui 

Wanganui_2

In Wanganui fuehlten wir uns angesichts unserer Behausung wie Goldgraeber. Nur unser “treues” Auto passt nicht in die Zeit des Goldrausches.

 

Dem Wanganui River entlang…

…fuehrte uns die Strasse direkt nach London ;-) .

Wanganui_3

 

Auch Jeruslaem lag am Weg…

Wanganui_4

Wusstet ihr, dass London nur fuenf Minuten Autofahrt von Jerusalem entfernt ist? :roll:


15. Dezember 2006

The West Coast

Cascade River

Cascade

Wiedereinmal irgendwo im Nirgendwo… wunderschoen! 

 

Fox Gletscher

Fox_1

Die Gletscherzunge endet nur wenige Hundert Meter ueber Meeresspiegel. Daher ruehrt die fuer uns ungewoehnlich ueppige Vegetation auf Gletscherhoehe.

Fox_2

 

Lake Matheson

Matheson 

Bei wolkenlosem Himmel spiegelt sich hier der Mount Cook.

 

Franz Joseph Gletscher

Franzel_2

Der Franz Joseph Gletscher ist bei den alten Maori als “Ka Roimata o Hine Hukatere” bekannt, was soviel heisst wie “Traenen des Lawinenmaedchens”. Die Legende erzaehlt von einem Maedchen, welches hier ihren Geliebten verlor, als er von einem Gipfel stuertzte. Ihr “Traenenfluss” soll zum Gletscher erstarrt sein.

Franzel_1

 

Punakaiki

Pancake_1

Pancake Rocks 

 

Pancake_2

Blowholes


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