Abaiang
Kiribati ist touristisch nicht erschlossen, was einerseits sehr interessant war, es andererseits aber auch schwierig gestaltete, etwas anzusehen oder zu unternehmen. Wir brauchten eine Woche, um einen Trip auf eine andere Insel zu organisieren. Schliesslich setzten wir fuer vier Tage nach Abaiang ueber, dem Nachbaratoll von Tarawa. Mit einem kleinen Boot, einer groesseren Nussschale mit 40PS Aussenborder, fuhren wir uebers offene Meer nach Abaiang.
Unser Boot hatte etwa dieselbe Groesse wie das Boot “Regina”.
Unterwegs musste sich unsere Nussschale gegen einen staerker und staerker werdenden Wellengang behaupten. In den drei Meter hohen Wellen klaschte es auf und ab
.
Delphine begleiteten uns auf unserer Fahrt und unzaehlige fliegende Fische schossen aus dem Wasser, um einige Meter weiter wieder in den tiefblauen Ozean einzutauchen.
Nach zweieinhalb Stunden erreichten wir die Insel. Das Wasser der Lagune war kristallklar und leuchtete tuerkisblau.
Die Insel ist so klein, dass man sie in einer Minute ueberquert und in hoechstens fuenf Minuten um die ganze Insel spaziert.
In diesen beiden Huetten lebt eine I-Kiribati Familie, die einzigen Bewohner der Insel.
Auf der anderen Seite der Insel gibt es vier weitere Huetten, zwei davon dienen als Schlafstaette fuer Touristen, eine als Kueche bestehend aus einem Gestell und zwei Gaskochern und eine beherbergt ein Camping-WC. Suesswasser gibt es keines, zumindest sahen wir in den vier Tagen, abgesehen von unserem Trinkwasser, kein anderes Suesswasser. So koennt ihr euch vorstellen, wie wir nach vier Tagen aussahen… Robinson Cruso laesst gruessen
!