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7. April 2007

San Pedro de Atacama…

…ist eine Oase in der Atacama-Wueste. Der Rio San Pedro bringt das Wasser aus den Anden und versickert kurz hinter der Ortschaft im Salar de Atacama, einer riesigen Salzablagerung in der Wueste. Das Spezielle am Salar ist seine roetlich-braune Farbe, welche sich kaum vom Rest der Umgebung unterscheidet. Nur an einer Stelle findet man die charakteristisch weisse Farbe einer Salzwueste – in der “Laguna Tebinquiche”. In den Sommermonaten fuellt sich diese Lagune mit Wasser, welches im Herbst versickert und dabei die Verunreinigungen des Salzes auswaescht. Zurueck bleibt eine strahlend weisse Flaeche…

Ojos_Cejas_3

 

Ojos_Cejas_rr

 

Ein weiteres Phaenomen ist die “Laguna Cejas” mit ihrem tiefen Smaragdgruen und den Salzkristallablagerungen am Ufer. Der hohe Salzgehalt (30%) des Wassers laesst den Koerper auftreiben und wie einen Korken an der Oberflaeche schwimmen… 

Ojos_Cejas_r

 

Ojos_Cejas_sal

 

Um das Salz wieder abzuwaschen, nahmen wir ein Bad im eiskalten Wasser der “Ojos del Salar”… 

Ojos_Cejas_2

 

Nicht nur die Ebene ist reich an Salz, sondern auch das Gebirge. Die Huegelkette “Cordillera de la Sal” besteht zu einem grossen Teil aus Salz…

Valle_Luna_rr 

Valle de la Luna 

 

Valle_Muerte

Valle de la Muerte

 

Auf ueber 4000m.ü.Meer liegen die hoechstgelegenen Geysire der Welt - ”El Tatio”. Spaziert man fruehmorgens zwischen den blubbernden Loechern, fuehlt man sich wie in einem riesigen Dampfbad…

Tatio_1

 

Tatio_2

 

Auf dem Rueckweg nach San Pedro besuchten wir ein kleines atacamenisches Dorf. Die Bewohner Machuca´s leben von der Lama- und Schafzucht, sowie der Kaeseproduktion. Der zunehmende Tourismus ist eine willkommene Einnahmequelle, welche mitunter das Ueberleben des Dorfes sichern hilft.

Pueblo_Machuca

 

P_Machuca_k

 

Lama


11. März 2007

Valparaíso

Der Charme Valparaisos mit seinen am Hang zu kleben scheinenden, farbigen Haeusern ist einzigartig. Unzaehlige Treppen fuehren vom Meer hinauf auf die vielen Huegel durch ein Gewirr von engen und steilen Gassen.

farbige_H

rotes_Haus

 

Die “ascensores”, die altmodischen, aber romantischen Standseilbahnen ersparen einem fuer ein paar Pesos den Aufstieg. Sie wurden vor etwa hundert Jahren erbaut und sind ueber die ganze Stadt verteilt.

Ascensor

 

Und ploetzlich kreutzt man den Weg eines gelben Trolleybuses mit dem Ziel Neuhausen Rheinfall :roll:

Rheinfall_Neuh

…da wirds einem doch warm ums Herz. Waer haette gedacht, dass unsere alten Schaffhauser Busse durch Valparaíso fahren!


9. März 2007

Santiago

Unser Hotel lag am Fusse des Cerro Santa Lucía im Stadtzentrum, von wo wir die Stadt zu Fuss erkunden konnten… 

Santa_Lucia

Kirche auf dem  Cerro Santa Lucía

 

Plaza_de_Armas

Kirche an der Plaza de Armas

 

Durch unsere Freunde lernten wir Caroline und Gerardo kennen. Zu sechst verbrachten wir ein paar gemuetliche Stunden bei Wein und vier Schuesseln Popcorn ;-) .

Nach zwei Wochen gemeinsamer Reise mussten wir uns leider von Sabe und Dani wieder verabschieden. Das Abschiednehmen viel schwer!

 

In Santiago trafen wir uns mit Marcia, die wir auf den Osterinseln kennengelernt hatten. Sie fuehrte uns unter anderem auf den Cerro San Cristobal, von wo aus wir die ganze Stadt ueberblicken konnten.

Marcia_Rahel

 

San_Christobal


3. März 2007

Seengebiet

Ensenada

In Ensenada fanden wir ein Cabaña direkt am See Llanquihue mit Aussicht auf den Vulkan Osorno.

Osorno_1

 

Osorno_2

 

Saltos del Petrohué

Petrohue

Eine kurze Wanderung fuehrte uns zu den Wasserfaellen und Stromschnellen des Rio Petrohué, der sich hier durch Lavagestein ueber Jahrtausende einen Weg bahnte.

 

Villarrica

Unser zweiter Ausgangspunkt im Seengebiet war ein Cabaña in der Naehe Villarricas. Von hier aus besuchten wir eine der vielen Thermalquellen dieser Region, las Termas Geométricas. Ein hoelzerner Steg ueber dem Bergbach fuehrt eine enge Schlucht hinauf an den 17 dampfenden, direkt an den Fels gebauten Steinbaedern vorbei. Beim Eindunkeln, kurz bevor wir gingen, wurden die Kerzen angezuendet, welche die Baeder und den Weg durch die Schlucht beleuchteten.

 

Parque Nacional Huerquehue

Eine Wanderung im Nationalpark Huerquehue fuehrte uns durch dichtbewachsenen Wald, vorbei an rauschenden Wasserfaellen und bilderbuchmaessigen Bergseen…

Wasserfall_P

 

Lago_Tinquilco

Lago Chico

 

Laguna_Toro

Laguna el Toro 

 

Lago_Verde

Lago Verde – Die langen, bis an die Krone astlosen Baeume sind alte Aurakarien. Etwa alle hundert Jahre verlieren sie die unteren Aeste. Deshalb aehneln aeltere Baeume riesigen Pilzen.

 

Villarica

Aussicht auf den Vulkan Villarrica und den See Tinquilco – Abgesehen von den Vulkanen erinnerte uns das Seengebiet wieder sehr an die Schweiz.


27. Februar 2007

Isla Grande de Chiloé

Castro

Castro ist der beste Ort, um die typischen Haeuser Chiloes “los palafitos” zu sehen. Die Haeuser sind aus Schindeln auf Pfaehlen entlang der Meeresmuendungen und Lagunen errichtet. Von der Strasse aus gleichen die Palafitos den anderen Haeuser der Stadt, die Rueckseiten erheben sich jedoch aehnlich der Pfahlbauten ueber dem Wasser. Bei Flut koennen die Fischer mit ihren Booten direkt unter die Haeuser fahren.

Palafitos

 

Parque Nacional Chiloé

Nationalpark

 

Im kleinen Fischerdorf Tenaún…

Fischerboot

 

Kirche_1

Die Kirche mit den drei farbigen Tuermen dominiert das Dorf.

Chiloé ist bekannt fuer seine Kirchen aus Holzschindeln, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurden. Von den ueber 150 Kirchen gehoeren 16 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Kirche_2

 

Ancud

In Ancud durften wir Rolandos Familie kennenlernen und verbrachten eine schoene Zeit mit ihnen.

Familie_Card

 

Renato_Ausflug

Mit Renato machten wir einen Ausflug zur Pingüinera Puñihuil, drei kleine Inseln vor der Kueste Chiloes.

 

Fischerhosen

Um trockenen Fusses aufs Boot zu gelangen, welches uns zu den Inseln hinausfuhr, wurden uns Fischermannshosen verpasst ;-) .

Inseln_Pingu

 

Hier treffen Magellan- und Humboldtpingunie aufeinander. Die Inseln dienen als noerdlichste Brutstaette fuer die Magellanpingunine und als Suedlichste fuer die viel selteren Humboldtpingunie. Neben den Pinguinen leben hier auch Kormorane, Meerenten, Pelikane, Ibisse, sowie Seeloewen und Otter. Anscheinend ein richtiges Vogel- und Tierparadies.

Pingu

Magellanpinguine 

 

Otter

Ein Otter bei seiner Mahlzeit im Meer.

 

Am Abend wurden wir von Noemi mit einem wunderbaren Curanto ueberrascht, einem typisch chilotischen Gericht. Dazu gehoeren Muscheln, Kartoffeln, Bohnen, Erbsen, aber auch Wuerste, Speck und Fleisch. Traditionellerweise wird das Curanto in einem Erdloch gegart. Das Loch wird mit heissen Steinen gefuellt, darauf werden die Koestlichkeiten geschichtet und mit nassen Pangue-Blaettern und schliesslich mit Erde zugedeckt. Nach etwa zwei Stunden garen, sind die Koestlichkeiten bereit. Einfacher wird es aber im Topf zubereitet – Curanto a la olla. 

Curanto_1

Curanto_2


15. Februar 2007

Puerto Natales & Torres del Paine

Puerto Natales

Einige Impressionen der Abendstimmung in Puerto Natales… 

Pto_Natales_2

 

Pto_Natales_3

 

Pto_Natales_1

 

 

Torres del Paine

Im Nationalpark Torres del Paine unternahmen wir einen dreitages Treck. Drei riesige, nadelartige Granitberge, die “Torres del Paine”, sind das Wahrzeichen des Parkes. Sie waren unser erstes Ziel.

Las_Torres

 

Da wir uns noch nicht entschieden hatten, wo wir am Abend unser Zelt aufschlagen werden, trugen wir unser Gepaeck mit hinauf.

Packung

Der Aufstieg mit Vollpackung war ganz schoen anstrengend. Und schliesslich beschlossen wir den Abstieg noch am selben Tag in Angriff zu nehmen und am Ausgangspunkt zu uebernachten. Da haetten wir unser Gepaeck gleich unten deponieren koennen :mrgreen: .

 

Am naechsten Tag legten wir eine Etappe von 35km zurueck. Wir hatten wunderbare Ausblicke auf die Seen und “Los Cuernos”, die den Nationalpark ueberragen.

Seen_TdP

 

Los_Cuernos

 

Am Abend erreichten wir den Lago Grey, in welchem der riesige Grey Gletscher kalbt. Die Ausmasse des Gletschers und die schwimmenden Eisbloecke waren beeindruckend. 

Grey_Glacier

 

Am dritten Tag hatten wir nur noch eine dreistuendige Etappe zurueck zum Lago Pehoe zu bewaeltigen, von wo uns Schiff und Bus zurueck nach Puerto Natales brachten.


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