25. April 2007

An der argentinischen-brasilischischen Grenze liegen die groessten Wasserfaelle der Welt. Auf einer Laenge von ueber zwei Kilometer stuertzen die Wassermassen des Rio Iguazu bis zu 80 Meter in die Tiefe – ein gigantisches schaeumendes “Gedonner”, in dem die Farben des Regenbogens schimmern.



Waehrend wir von Wasserfall zu Wasserfall schlenderten und uns von dem gigantischen Naturschauspiel faszinieren liessen, kreutzte ploetzlich diese Schlange unseren Weg
…

20. April 2007
Mit dem Ziel der Missionierung der indianischen Bevoelkerung gruendeten die Jesuiten 30 Doerfer in Brasilien, Paraguay und Argentinien, von welchen 11 in der argentinischen Provinz Misiones lagen.

Die “reduccion” San Ignacio Miní wurde 1696 im “Guaraní baroque”-Stil von den Jesuiten erbaut. Waehrend ihrer Bluetezeit wohnten etwa 4000 Personen, Guaraní-Indianer und Missionare, in dieser “reduccion”. Als die Jesuiten 1768 von den Spaniern vertrieben wurden, verliessen auch die Guaraní die Siedlung.
Erst 130 Jahre spaeter wurde die ”reduccion” wieder entdeckt und schliesslich zwischen 1940 und 1948 restauriert. San Ignacio Miní sind die groessten Ueberreste der ehemaligen Jesuitensiedlungen.


Die rote Sandsteinkirche mit ihren sorgfaeltig gehauenen Ornamenten ueber dem Eingang ist das Wahrzeichen der Anlage.
11. April 2007
Auf dem Rueckweg nach Argentinien legten wir einen Zwischenhalt in Tupiza ein. Hier absolvierten wir mit Jenny und Andy einen bolivianischen Triathlon. Mit Mountainbike, Cavallo und Jeep erkundeten wir die Gegend…

Nach Entre Rios gings mit dem Bike.

In Toroyoj legten wir einen Verpflegungsstop ein.

Durchs naechste Tal gings im Galopp…

Puerta del Diablo

Valle de los Machos


Cañon del Inca

Vom “Sillar” hinunter durch die “Quebrada Chiriyoj Waykho” sassen wir wieder auf dem Bike.

Palala, bekannt als Finne
9. April 2007
Eine dreitaegige Tour fuehrte uns nach Bolivien vorbei an verschiedenen Lagunen zur groessten Salzwueste der Welt. Einige Eindruecke von dieser einmaligen Landschaft…

Laguna Verde

Laguna Colorada


Arbol de Piedra

Laguna Honda


Hotel de Sal

Sonnenaufgang ueber dem Salar de Uynui



Unser Jeep

Unsere Cocinera

Isla de los Pescadores


Und zum Schluss “El cementerio de trenes”
7. April 2007
…ist eine Oase in der Atacama-Wueste. Der Rio San Pedro bringt das Wasser aus den Anden und versickert kurz hinter der Ortschaft im Salar de Atacama, einer riesigen Salzablagerung in der Wueste. Das Spezielle am Salar ist seine roetlich-braune Farbe, welche sich kaum vom Rest der Umgebung unterscheidet. Nur an einer Stelle findet man die charakteristisch weisse Farbe einer Salzwueste – in der “Laguna Tebinquiche”. In den Sommermonaten fuellt sich diese Lagune mit Wasser, welches im Herbst versickert und dabei die Verunreinigungen des Salzes auswaescht. Zurueck bleibt eine strahlend weisse Flaeche…


Ein weiteres Phaenomen ist die “Laguna Cejas” mit ihrem tiefen Smaragdgruen und den Salzkristallablagerungen am Ufer. Der hohe Salzgehalt (30%) des Wassers laesst den Koerper auftreiben und wie einen Korken an der Oberflaeche schwimmen…


Um das Salz wieder abzuwaschen, nahmen wir ein Bad im eiskalten Wasser der “Ojos del Salar”…

Nicht nur die Ebene ist reich an Salz, sondern auch das Gebirge. Die Huegelkette “Cordillera de la Sal” besteht zu einem grossen Teil aus Salz…
Valle de la Luna

Valle de la Muerte
Auf ueber 4000m.ü.Meer liegen die hoechstgelegenen Geysire der Welt - ”El Tatio”. Spaziert man fruehmorgens zwischen den blubbernden Loechern, fuehlt man sich wie in einem riesigen Dampfbad…


Auf dem Rueckweg nach San Pedro besuchten wir ein kleines atacamenisches Dorf. Die Bewohner Machuca´s leben von der Lama- und Schafzucht, sowie der Kaeseproduktion. Der zunehmende Tourismus ist eine willkommene Einnahmequelle, welche mitunter das Ueberleben des Dorfes sichern hilft.



3. April 2007
Salta

Die Glocken der Kathedrale werden jeden Abend fuer etwa zehn Minuten von Hand in einem bestimmten Rhythmus angeschlagen. Ein richtiges “Glockenkonzert” erklingt.
Valles Calchaquíes
Auf einem zweitaegigen Ausflug erkundeten wir die Taeler Calchaquíes suedlich von Salta. Unser Weg fuehrte uns durch die unterschiedlichsten Landschaften und in typische Staedtchen…
Cachi war einst eine bedeutende Stadt in den Taelern Calchaquíes. In Quechua bedeutet “Cachi” Salz, was eine wichtige Handelsware dieser Gegend war. Zeugen aeltester Kolonialarchitektur sind die Ecktueren mit den scharfen Winkeln, die ueblich waren, bevor man zu den abgeschraegten Haeuserecken an Strassenkreuzungen ueberging.

In Cachi besuchten wir eine alte Schule…

Stellt euch vor, bis 1980 wurden die Kinder in einer Schule wie dieser unterrichtet!

Auf halbem Weg zwischen Cachi und Cafayate liegt Molinos, eine malerische, kleine Ortschaft. Fernab von jegwelcher Zivilisation wurde der Ort bis jetzt vom Massentourismus verschont. So landeteten wir auf der Suche nach einem oeffentlichen WC letztendlich bei der Polizei
.

Cafayate ist eine weit belebtere Stadt. Hier findet man Weinkellereien, Vinotecas und eine Kaeserei, die bekannten Frischkaese aus Ziegenmilch herstellt. Ein Grossteil der Milch stammt von Schweizer Ziegen
!

Auf dem Weg durch die Taeler zeigte sich uns eine unglaubliche Farbenvielfalt…


Quebrada de las Fechas

Quebrada de las Conchas
