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27. Februar 2007

Isla Grande de Chiloé

Castro

Castro ist der beste Ort, um die typischen Haeuser Chiloes “los palafitos” zu sehen. Die Haeuser sind aus Schindeln auf Pfaehlen entlang der Meeresmuendungen und Lagunen errichtet. Von der Strasse aus gleichen die Palafitos den anderen Haeuser der Stadt, die Rueckseiten erheben sich jedoch aehnlich der Pfahlbauten ueber dem Wasser. Bei Flut koennen die Fischer mit ihren Booten direkt unter die Haeuser fahren.

Palafitos

 

Parque Nacional Chiloé

Nationalpark

 

Im kleinen Fischerdorf Tenaún…

Fischerboot

 

Kirche_1

Die Kirche mit den drei farbigen Tuermen dominiert das Dorf.

Chiloé ist bekannt fuer seine Kirchen aus Holzschindeln, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurden. Von den ueber 150 Kirchen gehoeren 16 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Kirche_2

 

Ancud

In Ancud durften wir Rolandos Familie kennenlernen und verbrachten eine schoene Zeit mit ihnen.

Familie_Card

 

Renato_Ausflug

Mit Renato machten wir einen Ausflug zur Pingüinera Puñihuil, drei kleine Inseln vor der Kueste Chiloes.

 

Fischerhosen

Um trockenen Fusses aufs Boot zu gelangen, welches uns zu den Inseln hinausfuhr, wurden uns Fischermannshosen verpasst ;-) .

Inseln_Pingu

 

Hier treffen Magellan- und Humboldtpingunie aufeinander. Die Inseln dienen als noerdlichste Brutstaette fuer die Magellanpingunine und als Suedlichste fuer die viel selteren Humboldtpingunie. Neben den Pinguinen leben hier auch Kormorane, Meerenten, Pelikane, Ibisse, sowie Seeloewen und Otter. Anscheinend ein richtiges Vogel- und Tierparadies.

Pingu

Magellanpinguine 

 

Otter

Ein Otter bei seiner Mahlzeit im Meer.

 

Am Abend wurden wir von Noemi mit einem wunderbaren Curanto ueberrascht, einem typisch chilotischen Gericht. Dazu gehoeren Muscheln, Kartoffeln, Bohnen, Erbsen, aber auch Wuerste, Speck und Fleisch. Traditionellerweise wird das Curanto in einem Erdloch gegart. Das Loch wird mit heissen Steinen gefuellt, darauf werden die Koestlichkeiten geschichtet und mit nassen Pangue-Blaettern und schliesslich mit Erde zugedeckt. Nach etwa zwei Stunden garen, sind die Koestlichkeiten bereit. Einfacher wird es aber im Topf zubereitet – Curanto a la olla. 

Curanto_1

Curanto_2


22. Februar 2007

Bariloche

In Bariloche trafen wir Sabe und Dani, welche uns aus der Schweiz besuchten. Wir freuten uns riesig, Freunde zu treffen!

Auch die Landschaft und die Haeuser in und um Bariloche erinnerten uns in vielem an die Schweiz…

Llao_llao

 

In dieser Atmosphaere liessen sich Dani und Roman zu einem Kaesefondue verleiten ;-) .

Fondue


18. Februar 2007

El Calafate

Nationalpark “Los Glaciares”

Auf dem Lago Argentino fuhr uns ein Schiff an unzaehligen Eisbergen vorbei zum 60km langen und 4km breiten Upsala Gletscher.

Upsala_Glacier

 

Los_Glaciares_2

Unglaublich, in welch intensiven Farbnouancen sich das Eis zeigen kann! 

 

Natuerlich besuchten wir auch den hyperaktiven Gletscher Perito Moreno. Immer wieder hoerten wir Eis krachen bis sich schliesslich ein Eisblock vollends loeste und mit lautem Getoese in den “Canal de los Témpanos” ins Wasser krachte.

Perito_Moreno_2

 

Perito_Moreno_1

 

Los_Glaciares_3


15. Februar 2007

Puerto Natales & Torres del Paine

Puerto Natales

Einige Impressionen der Abendstimmung in Puerto Natales… 

Pto_Natales_2

 

Pto_Natales_3

 

Pto_Natales_1

 

 

Torres del Paine

Im Nationalpark Torres del Paine unternahmen wir einen dreitages Treck. Drei riesige, nadelartige Granitberge, die “Torres del Paine”, sind das Wahrzeichen des Parkes. Sie waren unser erstes Ziel.

Las_Torres

 

Da wir uns noch nicht entschieden hatten, wo wir am Abend unser Zelt aufschlagen werden, trugen wir unser Gepaeck mit hinauf.

Packung

Der Aufstieg mit Vollpackung war ganz schoen anstrengend. Und schliesslich beschlossen wir den Abstieg noch am selben Tag in Angriff zu nehmen und am Ausgangspunkt zu uebernachten. Da haetten wir unser Gepaeck gleich unten deponieren koennen :mrgreen: .

 

Am naechsten Tag legten wir eine Etappe von 35km zurueck. Wir hatten wunderbare Ausblicke auf die Seen und “Los Cuernos”, die den Nationalpark ueberragen.

Seen_TdP

 

Los_Cuernos

 

Am Abend erreichten wir den Lago Grey, in welchem der riesige Grey Gletscher kalbt. Die Ausmasse des Gletschers und die schwimmenden Eisbloecke waren beeindruckend. 

Grey_Glacier

 

Am dritten Tag hatten wir nur noch eine dreistuendige Etappe zurueck zum Lago Pehoe zu bewaeltigen, von wo uns Schiff und Bus zurueck nach Puerto Natales brachten.


11. Februar 2007

Punta Arenas

Isla_Magdalena

Die Isla Magdalena liegt in der Strasse von Magallan…

 

MPinguine_2

und wird von tausenden von Magallan-Pinguinen bewohnt, welche ebenso viele Touristen anziehen…

 

MPinguine_1

“Ahhh, dieses ewige Geklicke!”

 

MPinguine_3

“Wer stoert denn nun schon wieder?” 

 

MPinguine_4

“Jetzt ist genug, Schluss mit lustig!”


8. Februar 2007

Rapa Nui

Waehrend unseres Aufenthalts auf der Osterinsel begann das jaehrliche siebzehntaegige Festival Tapati Rapa Nui. Zum Schluss dieses Festivals wird eine neue Reina Rapa Nui “Osterinsel-Koenigin” gewaehlt. In traditionellen Disziplinen wetteiferen die Anhaenger der beiden Kandidatinnen um den Koenigintitel. Wer wen unterstuetzt entscheidet die Stammeszugehoerigkeit. Die Kandidatin, welche aus den verschiedenen Wettkaempfen die hoechste Punktzahl sammelt, wird neue Reina Rapa Nui.

Die Wettkaempfe finden im Tanzen, Singen, Fischen, im Schnitzen von Moai-Statuen, Rudern, im Herstellen traditioneller Kleidung, usw. statt.

Kleider

 

Die naechtliche Beute der Fischer wanderte aufs Feuer und wurde an die Bevoelkerung und Besucher verteilt.

Fischgrill

 

Am Berg Maunga Pui rasten junge, mit Erdfarben bemalte Insulaner auf Bananenstaemmen den Abhang hinunter. Dabei erreichen sie Geschwindigkeiten bis zu achtzig Stundenkilometer. 

Bleafrun_1

 

Bleafrun_2

 

Bleafrun_3

 

An den Abenden wurden traditionelle Taenze aufgefuehrt, Folklore vorgetragen und die Kandidatinnen stellten sich vor. Nach den Darbietungen wurde natuerlich noch weiter gefestet… ;-)

Luis_1

Auf Rapa Nui lernten wir Luis, einen Spanier kennen. Mit ihm verbrachten wir viele lustige Stunden… 

Luis_2

Nein, es sieht nur so aus wie Cola, hat’s aber in sich… ;-)

 

 

ventana

Durch Luis lernten wir einige Chilenen aus Santiago kennen und stiegen mit ihnen in die Hoehle der “Dos Ventanas” hinunter. Die Hoehle befindet sich in den Klippen und hat zwei “Fenster”, von denen aus man den Ozean ueberblicken kann.

 

 

Party_2

Zusammen machten wir auch ein Picknick am Strand von Anakena.

 

Moais_3

An diesem Strand befindet sich der Ahu Nau Nau mit seinen sieben Moais.

Auf ganz Rapa Nui sind annaehernd tausend Moais in verschiedenen Groessen bekannt. Das Alter und den eigentlichen Zweck ist trotz umfangreicher Forschungen nach wie vor umstritten. Man geht heute davon aus, dass sie beruehmte Haeuptlinge oder allseits verehrte Ahnen darstellen, die als Bindeglied zwischen diesseitiger und jenseitiger Welt fungierten.

Moais_1 

 

Moais_2

Ko Te Riku ist der einzige ”sehende” Moai auf der Insel. Schon aus der Entfernung leuchten die aus weisser Koralle eingelegten Augen der Statue. Auf dem Kopf trohnt ein tonnenschwerer roter Pukao.

 

 

Party_3

Bei Vollmond wanderten wir auf den Vulkan Rano Raraku. Dieser Berg wird auch als Fabrik der Moais bezeichnet, da bis auf wenige Ausnahmen alle Statuen aus dem Gestein dieses Vulkanes gemeisselt wurden.

Moais_5

Auf halber Hoehe des Hanges wurden sie in Gruben stehend “zwischengelagert” und fertig gestellt. Auch heute liegen und stehen hier noch zahlreiche halbfertige Steinkolosse.

Moais_6

 

Moais_4

Bei Mondschein zwischen diesen Statuen zu wandern, war ein besonderes Erlebnis.