Isla Grande de Chiloé
Castro
Castro ist der beste Ort, um die typischen Haeuser Chiloes “los palafitos” zu sehen. Die Haeuser sind aus Schindeln auf Pfaehlen entlang der Meeresmuendungen und Lagunen errichtet. Von der Strasse aus gleichen die Palafitos den anderen Haeuser der Stadt, die Rueckseiten erheben sich jedoch aehnlich der Pfahlbauten ueber dem Wasser. Bei Flut koennen die Fischer mit ihren Booten direkt unter die Haeuser fahren.
Parque Nacional Chiloé
Im kleinen Fischerdorf Tenaún…
Die Kirche mit den drei farbigen Tuermen dominiert das Dorf.
Chiloé ist bekannt fuer seine Kirchen aus Holzschindeln, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurden. Von den ueber 150 Kirchen gehoeren 16 zum UNESCO Weltkulturerbe.
Ancud
In Ancud durften wir Rolandos Familie kennenlernen und verbrachten eine schoene Zeit mit ihnen.
Mit Renato machten wir einen Ausflug zur Pingüinera Puñihuil, drei kleine Inseln vor der Kueste Chiloes.
Um trockenen Fusses aufs Boot zu gelangen, welches uns zu den Inseln hinausfuhr, wurden uns Fischermannshosen verpasst
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Hier treffen Magellan- und Humboldtpingunie aufeinander. Die Inseln dienen als noerdlichste Brutstaette fuer die Magellanpingunine und als Suedlichste fuer die viel selteren Humboldtpingunie. Neben den Pinguinen leben hier auch Kormorane, Meerenten, Pelikane, Ibisse, sowie Seeloewen und Otter. Anscheinend ein richtiges Vogel- und Tierparadies.
Magellanpinguine
Ein Otter bei seiner Mahlzeit im Meer.
Am Abend wurden wir von Noemi mit einem wunderbaren Curanto ueberrascht, einem typisch chilotischen Gericht. Dazu gehoeren Muscheln, Kartoffeln, Bohnen, Erbsen, aber auch Wuerste, Speck und Fleisch. Traditionellerweise wird das Curanto in einem Erdloch gegart. Das Loch wird mit heissen Steinen gefuellt, darauf werden die Koestlichkeiten geschichtet und mit nassen Pangue-Blaettern und schliesslich mit Erde zugedeckt. Nach etwa zwei Stunden garen, sind die Koestlichkeiten bereit. Einfacher wird es aber im Topf zubereitet – Curanto a la olla.