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24. Januar 2007

Yasawas & Bounty Island

Nanuya_Lailai

In Fiji verbrachten wir eine Woche mit “Island-Hopping” auf den Yasawas und der Bounty Insel.

 

Nanuya Lailai

Als erstes besuchten wir die Insel Nanuya Lailai. Unsere Huette stand direkt am Strand, so dass wir mit dem Rauschen des Meeres in den Ohren einschlafen und wieder aufwachen und sogar vom Bett aus den Sonnenaufgang sehen konnten, paradisisch!

Am liebsten verbrachten wir unsere Zeit an der Blauen Lagune, wo in den Achzigern der Film “The Blue Lagoon” neu verflimt wurde.

Blue_Lagoon_1

 

Blue_Lagoon_2

 

 

Waya

Waya_1

 

Waya_2

 

 

Naviti

Naviti

Wie schoen ist es doch in der Haengematte zu liegen, zu lesen und den Sonnenuntergang zu beobachten…

 

Bounty Island

Unsere letzte Insel war Bounty, welche wie Mana zu den Mamanucas gehoert. Spaziert man dem Sandstrand entlang, ist man eine halbe Stunde spaeter wieder am Ausgangspunkt ;-) .

Bounty_Island_2

 

Bounty_Island_1


13. Januar 2007

Abaiang

Kiribati ist touristisch nicht erschlossen, was einerseits sehr interessant war, es andererseits aber auch schwierig gestaltete, etwas anzusehen oder zu unternehmen. Wir brauchten eine Woche, um einen Trip auf eine andere Insel zu organisieren. Schliesslich setzten wir fuer vier Tage nach Abaiang ueber, dem Nachbaratoll von Tarawa. Mit einem kleinen Boot, einer groesseren Nussschale mit 40PS Aussenborder, fuhren wir uebers offene Meer nach Abaiang.

Abaiang_1

Unser Boot hatte etwa dieselbe Groesse wie das Boot “Regina”.

Unterwegs musste sich unsere Nussschale gegen einen staerker und staerker werdenden Wellengang behaupten. In den drei Meter hohen Wellen klaschte es auf und ab :shock: .

Delphine begleiteten uns auf unserer Fahrt und unzaehlige fliegende Fische schossen aus dem Wasser, um einige Meter weiter wieder in den tiefblauen Ozean einzutauchen.

Nach zweieinhalb Stunden erreichten wir die Insel. Das Wasser der Lagune war kristallklar und leuchtete tuerkisblau.

Abaiang_2

 

Abaiang_5

 

Abaiang_3

Die Insel ist so klein, dass man sie in einer Minute ueberquert und in hoechstens fuenf Minuten um die ganze Insel spaziert.

 

Abaiang_4

In diesen beiden Huetten lebt eine I-Kiribati Familie, die einzigen Bewohner der Insel.

Auf der anderen Seite der Insel gibt es vier weitere Huetten, zwei davon dienen als Schlafstaette fuer Touristen, eine als Kueche bestehend aus einem Gestell und zwei Gaskochern und eine beherbergt ein Camping-WC. Suesswasser gibt es keines, zumindest sahen wir in den vier Tagen, abgesehen von unserem Trinkwasser, kein anderes Suesswasser. So koennt ihr euch vorstellen, wie wir nach vier Tagen aussahen… Robinson Cruso laesst gruessen ;-) !


10. Januar 2007

Tarawa

Die Republik Kiribati (sprich: Kiribas) umfasst die Gilbert-, Phoenix- und Line-Inseln. Gemessen an der Landmasse ist Kiribati eine kleine Nation von rund 810 km². Die 33 Atolle sind jedoch ueber eine riesige Flaeche von 3,5Mio km² im Pazifik verteilt. Die meisten Atolle umschliessen eine tuerkisblaue Lagune und sind kaum hoeher als der Meeresspiegel (hoechster Punkt 4m ueber Meer). So ist es schwierig ausser Sicht- und Hoerweite des Ozeans zu geraten.

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Lagune bei Nordtarawa

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Tarawa Ist die Hauptstadt bzw. die Hauptinsel Kiribati’s. Man kann sich Tarawa als verkehrtes L vorstellen, bestehend aus mehreren schmalen Inseln. Im dichter besiedelten Suedtarawa sind die einzelnen Inseln mit Daemmen verbunden. Entlang dieser Linie verlaeuft die einzige Strasse, welche von unzaehligen Minivans befahren wird. Diese Kleinbusse operieren als oeffentliches Verkehrsmittel auf dem Land. Taxis gibt es hier nicht und die wenigsten Einheimischen verfuegen ueber ein Privatfahrzeug.

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Verbindung zwischen Nord- und Suedtarawa: Bei Ebbe kann man die Passage zu Fuss ueberqueren und bei Flut winkt man ein Kanu herbei.

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Die Menschen hier leben von Kokosnuessen, Reis und Fischen wie sie es schon seit Jahrhunderten tun…

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Die Jugendlichen fischen den “Znacht” fuer ihre Familie.

 

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Um die Fische laenger aufbewahren zu koennen, werden sie ueber dem Feuer geraeuchert.

 

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In dieser Vorratshuette werden Kokosnuesse aufbewahrt und eine frisch gewobene Schlafmatte ist zum Trocknen ausgebreitet.

 

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Sogar auf der Hauptinsel Tarawa leben nach wie vor viele Einheimische in traditionellen Huetten aus einem Palmblaetterdach und halb offenen Waenden.

 

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Fuer den Suesswasserbedarf werden Brunnen gegraben. In Suedtarawa sieht man oft auch Wasserzisternen, in welchen das Regenwasser gesammelt wird.

 

Impression_2

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Die Kinder sind zufreiden mit dem was ihre Phantasie und ihre Umgebung bieten.

 

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Japanische Kanonen sind Zeitzeugen des Kampfs zwischen Japan und den USA um die Vorherrschaft im Pazifik waehrend des zweiten Weltkrieges. Seither desintegrieren sie sich langsam am Strand ;-) . Kaum zu glauben, dass ein so kleiner Inselstaat inmitten des Pazifiks im zweiten Weltkrieg ein hart umkaempfter Stuetzpunkt war.

 

Impression_1

Abendstimmung in Betio


2. Januar 2007

Unsere Ankunft in Kiribati

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Flughafen von Kiribati

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Natuerlich waren wir sehr gespannt, was uns in Kiribati erwartet, besonders auch weil die Einreisebestimmungen sehr wechselhaft zu sein schienen. Wir informierten uns mehrmals im Internet ueber die Einreisebestimmungen, gemaess welchem wir kein Visum benoetigen. Unser Reisefuehrer sagte jedoch das Gegenteil: Danach erhaelt man seit 2005 kein Visum mehr bei der Einreise. Reisende mussten auch schon auf dem Absatz umkehren. So standen wir vor den “Immigration-Officer’s”, welche uns zu verstehen gaben, dass sie nicht sicher seien, ob man als Schweizer fuer die Einreise ein Visum benoetigt. Waehrend eine Beamtin offensichtlich in ihrer Handtasche nach einer Antwort suchte, erklaerte Rahel ihr, dass wir die Visabestimmungen im Internet abgeklaert haetten und demzufolge keines benoetigen. Darauf drueckte sie uns nach kurzem Zoegern ein Permit in den Pass, uff ;-) !

Drei Tage spaeter erfuehren wir von einem amerikanischen Paar, welches ihre Tochter, die hier als Volontaire arbeitet, besuchen wollte, aber nicht einreisen durfte, da sie kein Visum hatten und im selben Flugzeug wieder zurueckfliegen mussten.

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Wartehalle

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Die Ankunft resp. der Abflug der wenigen Flugzeuge ist fuer Kinder und Erwachsene ein riesiges Ereignis.

Neben der Landebahn befindet sich ein Fussballfeld, so sieht man oft Einheimische, welche ueber die Piste spazieren. Damit die Landebahn bei der Ankunft von Flugzeugen frei ist, kuendet ein Polizeiauto mit Blaulicht die Landung an :roll: .


1. Januar 2007

Mana Island

Unser naechstes Reiseland sollte eigentlich Kiribati sein… Nach einem “Stopover” fuer eine Nacht in Nadi (Fiji) machten wir uns fruehmorgens auf den Weg zum Flughafen. Zu unserer Verwunderung wurde aber kein Flug nach Kiribati aufgefuehrt :? . Als wir uns erkundigten, bei welchem Schalter wir einchecken muessten, wurde uns offenbart, dass dieser Flug seit laengerer Zeit nicht mehr ausgefuehrt werde. Ihr koennt euch vorstellen, wie erstaunt wir waren, umso mehr da wir am Vorabend unseren Flug noch im Internet checkten. Ausserdem erhielten wir im November von Quantas, welche uns die Tickets ausgestellt hatte, ein aktuelles Flugprogramm, auf dem dieser Flug nach wie vor als bestaetigt aufgefuehrt wurde, obwohl Air Nauru anscheinend schon im August den Flugbetrieb fuer diese Strecke einstellte.

Ein hilfsbereiter Flughafenmitarbeiter machte uns darauf aufmerksam, dass Air Pacific die Flugroute von Air Nauru uebernommen habe. So fragten wir dort nach und hatten Glueck: Air Pacific akzeptierte unsere Flugtickets kostenlos!

Da der naechste Flug nach Kiribati jedoch erst vier Tage spaeter war, machten wir einen Abstecher nach Mana, einer kleinen Insel der Mamanucas.

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Mana Island

Auf dieser Insel gibt es nur ein kleines Dorf. Unsere Huette gehoerte mehr zu diesem Dorf als zum Backpacker. Waehrend wir in der Haengematte auf unserer Veranda in einem Buch lasen, konnten wir den Einheimischen beim Singen zuhoeren. Da kommt doch richtig Ferienstimmung auf… ;-)

Die Haupthuette unseres Backpackers lag direkt am Strand und bot einen traumhaften Ausblick…

Mana_1

beim Morgenessen…

 

Mana_2

und Abendessen

 

Das Neujahr feierten wir mit einigen Einheimischen und anderen Reisenden auf einer Sandbank mitten im Pazifischen Ozean.

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Mana Island und Sandbank

 

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Feuertanz

Was kann man sich noch mehr wuenschen, als das neue Jahr so zu beginnen…