29. November 2006
In Kaikora gingen wir auf “Waljagd”…

…und wir hatten Glueck, wir sahen drei Pottwale!
Der Hoehepunkt war jedesmal das kurze Abtauchen vor dem naechsten langen Tauchgang - das Wiedererscheinen, um nochmals Luft zu holen – dann das “langsame” Beugen des Rueckens…

…und schliesslich das Erscheinen der riesigen Schwanzflosse und deren Eintauchen im Wasser…


…einfach faszinierend!
28. November 2006
Wharariki Beach
Eines unserer ersten Ziele auf der Suedinsel war wieder einmal mehr ein abgelegener “Zipfel”, das Cape Farewell. Bei strahlend blauem Himmel machten wir uns auf den Weg zur Wharariki Beach. Innert 10 Minuten zogen dunkle Wolken auf, der Wind wurde staerker und es begann zu regnen. So gut es ging, suchten wir Schutz zwischen den Sandduenen, bis wir weiter unten am Strand eine Hoehle entdeckten. Gegen den Wind kaempfend und im Sand einsinkend, steuerten wir bei stroemendem Regen den rettenden Unterschlupf an. Endlich angekommen wurden wir von einem herzerwaermenden Gefauche vor die Wahl gestellt, gegen drei Seehundbullen um den Unterschlupf zu kaempfen oder wieder in den Regen zu stehen. Wir entschieden uns fuer den Regen.
Nach 10 Minuten war der ganze Spuk vorbei und der blaue Himmel zeigte sich wieder…


PS: Zwei Stunden spaeter auf dem Rueckweg wiederholte sich das ganze Spiel, dieses Mal aber ohne Seehunde.
Collingwood

Abendstimmung in der Golden Bay
Abel Tasman National Park
Der Hike im Abel Tasman National Park durfte natuerlich nicht fehlen. Einige Impressionen dazu…



24. November 2006
Cape Palliser…
…Photoshooting mit den Seehunden:

“Ich zeig mich von der besten Seite
.”

“Drueck schon ab, ich krieg gleich nen Krampf
.”

“So, genug! Ich bin sooo muede.”
Die Brandung am Cape Palliser…

…die Kraft des Wassers ist immer wieder beeindruckend!

Putangirua Pinnacles

Ueber Jahrtausende wusch der Regen Sand und Schlamm aus – uebrig blieben riesige Gesteinssaeulen, die auch als Kulisse fuer “The Lord of the Ring” dienten.
21. November 2006
East Cape
Morgens um fuenf Uhr machten wir uns auf den Weg zum East Cape, dem oestlichsten Punkt Neuseelands, um dort den Sonnenaufgang zu bestaunen…

Tolaga Bay
Ein unglaublich langes Pier, ueber 600m lang!

Mahia Peninsula…
…mit seinen weissen Sandsteinklippen, dem schwarzen Strand und dem “wilden” Meer steht auch bei Surfern hoch im Kurs.


19. November 2006
In Rotorua fuehlt man sich wie in einem Kochtopf. Die ganze Umgebung dampft und blubbert. Viele Haeuser koennen sich Boiler und Heizung sparen, da es reicht die Rohre durch die unzaehligen, dampfenden Schwefelschlunde oder einfach durchs heisse Erdreich zu ziehen. Die Erde ist an gewissen Stellen so warm, dass der Asphalt bei leichtem Regen kaum nass wird. Auf unserem Campingplatz hatten wir neben drei Thermalpools und geothermal geheizten Zeltplaetzen, auch einen natuerlichen Steamer. Der wurde gleich getestet…

Um Rotorua findet man unglaubliche Naturerscheinungen vulkanischen Ursprungs: Thermalquellen in den unterschiedlichsten Farben, Geysire und blubbernde Schlammloecher – einfach faszinierend!

Champagne Pool

Inferno Crater Lake

15. November 2006
Kawakawa Bay
Auf dem Weg nach Coromandel kamen wir an einem schoenen Sandstrand vorbei. Doch was als Sandstrand lockte, entpuppte sich als “Muschelstrand” – soweit das Auge reicht ueberall Berge von Muscheln, unglaublich!


Coromandel Coastal Walkway
Am aeussersten Spitz von Coromandel wanderten wir von der Fletcher Bay ueber offenes Farmland und Klippen zur Stony Bay. Wir wurden immer wieder mit wunderbaren Aussichten ueber die Kueste belohnt.

Der Weg fuehrte oft durch den “Buschwald”, in welchem wir auf riesige Farne, so gross wie Baeume, trafen. Steht man unter einem solchen Farn, fuehlt man sich in die Zeit der Dinosaurier zurueckversetzt.

An der Stony Bay erwartete uns, wie’s der Name schon sagt, einen Steinstrand, welcher uns aber mit Kristallen ueberraschte. Da wanderten wir als Kinder durch die Alpen auf der Suche nach Kristallen, meist erfolglos
- und hier finden wir einen ganzen Strand voll.

Cathedral Cove…
…mit dem beruehmten Sandsteinbogen
